• Dominik Parr

Neubau eines Tanks im Chemiepark Marl

Aktualisiert: Juli 17

Überprüfung des Tankfundamentes für einen Tankneubau


Der Chemiepark in Marl erstreckt sich über 650 Hektar und bietet etwa 10.000 Menschen einen Arbeitsplatz. 1938 ist das Gründungsjahr des Parks, der inzwischen der größte Produktionsstandort von Evonik ist. 17 weitere Unternehmen sind neben dem Chemiekonzern und den Tochtergesellschaften darüber hinaus noch auf dem Gelände in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. (Bild: Quelle: Evonik)



1938 wurde der Park gegründet, der mittlerweile der größte Produktionsstandort von Evonik ist.

Unsere Aufgabe bestand in der Überprüfung des Tankfundamentes für einen Tankneubau.

Das Fundament mußte eine bestimmte Ebenheit (3mm Toleranz) sowie ein Sollgefälle von 2% aufweisen.


Unser Kunde wünschte detailliert, anschaulich und direkt vor Ort am selben Tag zu erfahren, an welchen Stellen die Toleranzen überschritten wurden.



Die Darstellung zeigt kolorierte Bereiche der Abweichungen zur Sollgeometrie (ebene Fläche mit 2% Fläche) und toleranzüberschreitende Flächen (später abzuschleifen)

Wir führten zunächst einen 3D-Scan der Oberfläche mit unserem 3D-Laserscanner aus

und starteten direkt auf der Baustelle mit der Auswertung der Daten. Nach Bereinigung der Punktwolke wurde die Oberfläche vermascht und dieses "3D-Mesh" gegen die Sollgeometrie geprüft. Zur Verdeutlichung des Gefälles im Fundament wurden noch die Höhenlinien aus dem Mesh abgeleitet. Die so ermittelten Abweichungen sind anschaulich in einer sogenannten Heatmap (Diagramm zur Visualisierung von Daten) abzulesen.


Im Backoffice wurden zeitgleich die Eckpunkte der zu markierenden Bereiche (Polygone) vorbereitet, welche wir dann mittels Tachymeter auf das Fundament übertrugen. Mit dieser Darstellung konnte sich unser Kunde vor Ort einen Eindruck von den Abweichungen verschaffen. Mit Sprühfarbe wurden die Bereiche markiert, an denen das Fundament geglättet bzw. abgeschliffen werden muss.


Die Vorteile für den Kunden:

Messung, Auswertung und Markierung der toleranzüberschreitenden Flächen inklusive Meßprotokoll erfolgten an einem einzigen Tag direkt auf der Baustelle.



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